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Neue Landesschülersprecher und ihre Stellvertreter gewählt

Wichtig für Schule, Schüler und Politik: 40 bayerische Bezirksschülersprecher aller Schularten haben im Rahmen der Landesschülerkonferenz in München sechs neue Landesschülersprecher und ihre Stellvertreter gewählt. Bei dem zweitägigen Treffen am 29. und 30. November 2017 legten sie Schwerpunkte für ihre künftige Arbeit fest.

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Dass Schule und Bildung nur funktionieren kann, wenn Lehrer, Eltern und Schüler gleichermaßen und gemeinsam an einem Strang ziehen, ist schon lange bekannt. Daher wird auch den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben, Leben und Unterricht an ihrer Schule aktiv mitzugestalten. Dies betonte Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich, der anlässlich der Landesschülerkonferenz die Rolle der Schülervertreter würdigte: „Schülersprecher wirken aktiv an der Gestaltung des Schulalltags mit und setzen sich für die Belange ihrer Mitschüler ein. Sie bereichern mit ihrem Engagement das Schulleben. Hiervon profitieren die jungen Menschen selbst, aber auch die gesamte Schulgemeinschaft: Die Schülerinnen und Schüler lernen demokratische Abläufe kennen und übernehmen Verantwortung.“ Die Schülersprecher geben im Bildungsbereich wichtiges Feedback an Lehrkräfte, Schulleitungen und Politik.

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Auch die Schülersprecherin der Bad Kissinger Anton-Kliegl-Mittelschule und neu gewählte Bezirksschülersprecherin Marina Kiesel nahm an der Landesschülerkonferenz in München teil und stellte sich zur Wahl zur Landesschülersprecherin für Mittelschulen in Bayern. Trotz einer ähnlichen Stimmenanzahl konnte sich die 15-Jährige nicht gegen ihre Konkurrentinnen Marie-Luise Barthel (Christoph-Probst-Mittelschule Murnau a. Staffelsee, Oberbayern) sowie Immanuella Leo (Pfalzgraf-Friedrich-Mittelschule Vohenstrauß, Oberpfalz) durchsetzen, die ab sofort die Mittelschulen in Bayern im Landesschülerrat vertreten.

Bei der zweitägigen Konferenz präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre jeweiligen Schularten, stimmten über Anträge aus den Bezirkstagungen ab, nahmen an einem Kamingespräch mit Vertretern aus dem Bildungsbereich, unter anderem dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB), teil und trafen sich schließlich im Sitzungssaal des Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst in München, wo nach der Hörung des Rechenschaftsberichts durch die bisherigen Landesschülersprecher die neuen Vertreter gewählt wurden, die daraufhin ihre erste Sitzung leiteten.

 

Der Landesschülerrat ist seit August 2008 im Bayerischen Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen verankert. Er hat das Recht, bei grundlegenden, die Schüler betreffenden schulischen Angelegenheiten durch das Bildungsministerium informiert und angehört zu werden, und kann Anregungen und Vorschläge der Schüler an das Ministerium richten.

 

Eisenreich gratulierte den neu gewählten Landesschülersprechern zu ihrem Erfolg und wünschte ihnen alles Gute. Den bisherigen Landesschülersprechern dankte er für die geleistete Arbeit.


 

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